Aachener Solidaritätslauf 2011

 

Radio-Kurzfeature von Axel Gauster
Sprecher: Axel Gauster
Online-Text, Foto: Axel Gauster
© 2011 NGG-Region Aachen
Länge: 8'23"
Format: mp3pro 96kbps 44,1 kHz 16bit DAB JointStereo
 
Seite: 1 - 2
 

 

Achthundert Läuferinnen und Läufer, sechzig Organisationen sind gestartet. Der sechste Aachener Solidaritätslauf für Menschen ohne Arbeit. 18. September 2011. 11.15 Uhr. Die Route: Rund um das Rathaus und um den Dom. Länge: Zirka ein Kilometer.
 
Auf dem Podium. Musik von der Pius Bigband und kurze Grußworte. Unter anderem von Bürgermeister Björn Jansen und Ralf Woelk, Regionsvorsitzender der DGB Region NRW Süd-West.
 
In der Städteregion Aachen leben zirka 54000 Menschen in Bedarfsgemeinschaften oder Hartz IV; zehn Prozent der Bevölkerung sind arbeitslos und jedes vierte Kind lebt von Hartz IV.
 
Eine bunt gemischte Menschenschar zieht ihre Runden. Viele mit T-Shirt und Aufdruck der Organisation, für die sie laufen. Zum Beispiel soziale Gruppen, Krankenhäuser, Schule, Menschenrechtsorganisationen. Und natürlich viele Aachener BürgerInnen. Am Start-Ziel Punkt gibt es einen Stempel je Runde. Das erhöht die Spenden, an denen sich auch Sponsoren beteiligen, ausgesucht von den beteiligten Läuferinnen und Läufern. Auf langen Tischen werden Getränke bereitgestellt. Der „Stadionsprecher“ weiß alles, begrüßt die Vorbeilaufenden und feuert Schulklassen an.

 

Antikriegsdemo Aachen 1. September 2011
Aachener Solidaritätslauf 2011 - Bühne 
 
Die – Laufstile – sind ganz unterschiedlich. Manche entsprechend perfekt gekleidet einschließlich Stoppuhr am Handgelenk, manche fliegen geradezu vorbei, andere bewegen sich mit schnellem Schritt allein oder in Gruppen, wieder andere gehen gemütlich und sind in Gespräche vertieft. Auffallend Viele Kinder und Jugendlliche beteiligen sich. "Aktive und gezeigte Solidarität ist gut. Die Jugendlichen lassen sich ihre Zukunft nicht mehr aus der Hand nehmen", sagt Martin Grossmann, stellvertretender Superintendet.
 
 
Hein Kolberg Elisenbrunnen Aachen 1. September 2011
Ralf Woelk, Vorsitzender DGB Region NRW Süd-West Aachen 
 
Unter den vielen Infoständen um das Geschehen herum ist ein Stand, von dem ein Duft nach Mittagessen ausgeht. Dicht umlagert ist er. Kinder und Jugendlliche bieten Suppen an. Zur Stärkung nach einem langen Lauf. Die Gruppe vom Kinderheim Maria im Tann läuft aber auch mit. Und es werden immer mehr. "Jeder Mensch hat schon einmal Solidarität erfahren oder gegeben. Wir geben den Kindern das Gefühl, auch wenn sie gelegentlich in einer benachteiligten Position sind – auch ihr könnt was geben", sagt Steffan Küpper, Leiter des Kinderheims Maria im Tann. "Das Problem der Arbeitslosigkeit wird mitten in die Stadt geholt", fügt er hinzu.
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