Jubilarehrung 2011

 

Radio-Kurzfeature von Axel Gauster
Sprecher: Axel Gauster
Online-Text, Foto: Axel Gauster
© 2011 NGG-Region Aachen
Länge: 8'28"
Format: mp3pro 96kbps 44,1 kHz 16bit DAB JointStereo
 
Seite: 1 - 2 - 3
 
Anfang Mai 2011: Ehrung der langjährigen Gewerkschaftsmitglieder der NGG-Region Aachen. Ort der Jubilarfeier: Die Kurparkterassen Aachen-Burtscheid. 25, 40, 50 und sogar 60 Jahre Mitgliedschaft gilt es zu würdigen.
Hans Theis, Vorstandvorsitzender der NGG-Region Aachen, Claus-Harald Güster, stellvertretender Vorsitzender der NGG und Peter Mogga, Geschäftsführer der NGG-Region Aachen übergeben die Ehrungen und laden zu geselligen Runden ein.
25, 40, 50 und sogar 60 Jahre Mitgliedschaft galt es zu würdigen.
 
Natürlich gibt es auch ein kleines kulturelles Programm.
Christel und Gerd Leuchtenberg mit einem szenischen Sketch im reinsten Öcher Platt.
Also: Stellen Sie sich vor: Die Eltern haben eine unverhoffte abendliche Einladung erhalten. Sie sind also außer Haus. Davon weiss aber der Sohn nichts. Also schreiben sie ihm einen Brief – auf hochdeutsch – aber mit eigenwilliger Grammatik. Geben Anweisungen zum Beispiel über das für den Sohn zurückgestellte Abendessen.

 

60 Jahre Gewerkschaftsmitglied: Helmut Heidenthal (3.v.l.), Matthias Breuer (4.v.l.), Anton Wolff (5.v.l.)
Peter Mogga, Geschäftsführer NGG-Region Aachen (1.v.l.),  Hans Theis, Vorstandsvorsitzender NGG-Region Aachen (2.v.l.), Claus-Harald Güster, stellvertretender Vorsitzender NGG (6.v.l.)
 
Die Jubilarehrung hat Tradition. Sie geht bis in das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. In einem Jahresbericht des Jahres 1929 des „Verbands der Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter“ der Ortsgruppe Breslau sind 27 Jubilare namentlich aufgeführt. Sie werden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Rahmen einer großen Feier mit Musik, Speis und Trank geehrt.1)
 
Die Nahrungs- und Genussmittelindustrie hatte bereits 1950 zirka 80 % des Vorkriegsniveaus erreicht. Damit lag sie an der Spitze aller westdeutschen Industriezweige. 40 % des Einkommens wurde in den 1950er Jahren für Nahrungs- und Genussmittel ausgegeben. Dennoch war der Trend rückläufig. Ende 1960 waren es nur noch 26 %. Insgesamt waren 1950 zirka 450 000 Menschen in der Nahrungs- und Genussmittelgewerbe beschäftigt, im Jahre 1960 waren es bereits über 1,1 Mio.

Der große Renner der 1950er Jahre war die sogenannte „Verlegung der Küche in die Fabrik“. Die Nahrungsmittelherstellung wurde auf das wachsende Bedürfnis und den Wunsch berufstätiger Frauen nach mehr Freizeit umgestellt. Nahrungsmittel wurden nun auch in Konserven angeboten.

 

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