Stolberg, 9. April 2011

 

Radio-Kurzfeature von Axel Gauster
Sprecher: Axel Gauster
Online-Text, Foto: Axel Gauster
© 2011 NGG-Region Aachen
Länge: 8'26"
Format: mp3pro 96kbps 44,1 kHz 16bit DAB JointStereo
 
Seite: 1 - 2
 
9. April 2011. Stolberg. Zweiter Tag der Aktionen des „Stolberger Bündnisses gegen Radikalismus“. Geplant sind Kundgebungen, Demontrationen und Blockaden an mehreren Punkten in der Stadt.
 
Bereits am Vortag hat das Stolberger Bündniss gegen Radikalismus einen Aktionstag veranstaltet. 250 Menschen demonstrierten gegen eine Neonazitrauermarsch. Gleichzeitig feierten zirka 400 Gläubige einen ökumenischen Kreuzweg.
 
Zur gleichen Zeit an diesem Vormittag des 9. April am Stolberger Hauptbahnhof. Der ist bereits durch zirka 500 Demonstraten besetzt. Die etwa 430 Rechtsradikale und Neonazis aus ganz Deutschland sollen gestoppt werden. Die planen einen Aufmarsch mitten durch Stolberg zu einer rechtsradikalen Kundgebung.
  
Ein Blockadepunkt in Stolberg 
 
Gegen Mittag beginnt die Hauptkundgebung des Stolberger Bündnisses gegen Radikalismus. Zirka 800 Menschen haben sich versammelt. Dem Bündnis sind zahlreiche Organisationen und Initiativen angeschlossen. Attac und die Lebenshilfe Aachen sind ebenso vertreten wie Gewerkschaften, Jugendorganisationen, Kirchen, Schulen und Bürgerinitiativen.
 
Währenddessen steht am Stolberger Hauptbahnhof der Bahnbetrieb still. Die angekommenden Neonazis werden von der Polizei zu ihrem Aufmarschplatz in der Stadt umgeleitet. Allerdings mit Verspätung. Dennoch werfen einzelne Blockierer Schottersteine und werden von der Polizei eingekesselt. Auch in der Innenstadt bleibt eine Gruppe von Blockierern leider nicht friedlich. Es fliegen Gegenstände gegen die Polizei. Die kesselt ein. Das heißt sie schließt einen Ring um die Blockierenden und beginnt mit Ermittlungen gegen einzelne Blockierer.

 

Demonstrationsmotto in Stolberg 
 
Der übergroße Teil der Demonstranten des Stolberger Bündnisses gegen Radikalismus macht sich jedoch – friedlich – auf den Weg. Denn das ist ihr Ziel. Gewaltfrei demonstrieren.
 
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