Workshop Web 2.0

 

Radio-Kurzfeature von Axel Gauster
Sprecher: Axel Gauster
Online-Text, Foto: Axel Gauster
© 2011 NGG-Region Aachen
Länge: 9'45"
Format: mp3pro 96kbps 44,1 kHz 16bit DAB JointStereo
 
Seite: 1 - 2 - 3
 
Soziales Netzwerk, Barcamp, Twitter, Youtube, Google, Facebook, CMS, Web-Cloud, Podcast, Wikipedia, Weblog, Blogger. Alles Bezeichnungen aus dem neuen Internet – dem Web 2.0. Im Januar 2011 gab es dazu einen Workshop der DGB-Region NRW Süd-West in Aachen. Thema: Was ist das Web 2.0 und wie läßt sich dieses Netz für die gewerkschaftspolitische Arbeit nutzen. Unter den Teilnehmern war auch die Gewerkschaft NGG-Region Aachen. Guido Brombach vom DGB-Bildungswerk referierte.
 
Ist es im klassischen Internet nur möglich, Informationen abzurufen und Seiten zu betrachten, so bietet das Web 2.0 interaktiven Zugang. Der Nutzer kann eigene Inhalte produzieren, gemeinsam mit anderen Nutzern Daten bearbeiten und Netzwerke aufbauen.
 
Zum Beispiel wird der Büroalltag vieler internationaler Unternehmen und Organisationen nur noch direkt im Web 2.0 abgewickelt. Die Dokumente, Präsentationen und Dateien befinden sich dabei in der sogenannten Cloud – der Wolke. Die Daten befinden sich nicht mehr auf der Festplatte im Büro, sondern Online bei verschiedenen Diensteanbietern. Natürlich können alle Daten verschlüsselt oder nur bestimmten Arbeitsgruppen zugänglich gemacht werden. Aber das Gegenteil ist auch möglich. Durch entsprechende interaktive Anwendungen ist es zu jeder Zeit und von jedem Ort mit Internetzugang aus möglich, auf diese Daten zuzugreifen und mit anderen Menschen zu bearbeiten, zu bewerten.
  
Guido Brombach, Rererent DGB-Bildungswerk NRW

 

Die Kommunikationsformen durchleben zur Zeit eine grundsätzliche Veränderung. Der Sender ist gleichzeitig der Empfänger. Informationen werden nicht mehr allein durch die klassischen Medien wie Rundfunk, TV, Zeitung oder Behörden produziert und angeboten.
 
Ihre sogenannte Informationshoheit reduziert sich. Ein Machtwechsel findet statt. Der Satz 'Wissen ist Macht in der Hand Einzelner' verliert an Bedeutung.
 
Heute ist es Alltag, ein mit dem eigenen Handy gedrehte Video sofort im Internet zu veröffentlichen, zum Beispiel bei YouTube. Das schafft Öffentlichkeit auch für die Themen und vor allem für die Ereignisse, die ansonsten unbekannt blieben.
 
Facebook ist ein Internet-Portal zum Aufbau und zur Unterhaltung von sogenannten sozialen Netzwerken. Hier verschmelzen Text, Foto, Graphik, Video zu einer neuen Form des Informationsangebots des einzelnen Menschen. Und es bietet die Möglichkeit einer direkten Kommunikation über Themen aller Art.
 
Ein sehr berühmtes Beispiel für dieses interaktive Arbeiten an Inhalten ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia.
 
Last but not least spielt auch Twitter eine immer wichtigere Rolle bei der Kommunikation. Der angemeldete Nutzer kann eigene Textnachrichten (maximal 140 Zeichen) eingeben. Diese Textnachrichten werden allen Benutzern angezeigt, die diesem Benutzer folgen. Es handelt sich um ein Echtzeit-Medium. Die Nutzer können die Nachrichten anderer Nutzer abonnieren und ihnen folgen. Das ist der Aspekt eines sozialen Netzwerks bei Twitter.

 

zurück - weiter

 

 

Mitglied werden

Jetzt Online Mitglied werden!

Dr. Azubi

Stress in der Ausbildung?
Dr. Azubi hilft!

©  Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)  |  wegewerk> wwEdit CMS 3.5

Aus urheberrechtlichen Gründen ist der Download dieses Bildes nicht möglich.