Gesprächskreis: Mitbestimmung im Betrieb

 

Radio-Kurzfeature von Axel Gauster
Sprecher: Axel Gauster
Online-Text, Fotos: Axel Gauster
© 2017 NGG-Region Aachen
Länge:16'56"
Format: mp3pro 96kbps 44,1 kHz 16bit DAB JointStereo
 
Seite: 1 - 2 - 3
 

Das Betriebsrätegesetz von 1920 erlaubte erstmals die Bildung von Betriebsräten“, sagt Winfried Casteel, ehemals VHS Aachen und heute Geschichtswerkstatt der NGG-Region Aachen. Es gab aber nur die Möglichkeit für die Betriebsräte, betriebliche Regelungen zu gestalten. Es gab keine weitere Mitbestimmung im Unternehmen.

‚Mitbestimmung im Betrieb - mehr Demokratie wagen‘ ist die Überschrift für diesen vierten Gesprächskreis. Gewerkschafter und Betriebsräte erzählen, sprechen über das Jetzt und über die Zukunft der Mitbestimmung. Veranstaltet von der VHS Aachen, von Arbeit und Leben und der NGG-Region Aachen.

 

Das Mitbestimmungsgesetz gibt es also seit 1920. Es hat mehrere Veränderungen erfahren. 1946 schon als Betriebsverfassungsgesetz bezeichnet gab es 1952 viel Protest gegen die Mitbestimmungsrechte. Seit 1972 und spätestens seit dem Mitbestimmungsgesetz von 1976 ist es ein fester Bestandteil in der deutschen Arbeits- und Wirtschaftswelt.

 

Proteskundgebung gegen Betriebsrätegesetz 1920 in Berlin. Ausriss2017

Proteskundgebung gegen Betriebsrätegesetz 1920 in Berlin. Ausriss

 

Betriebsräte sind wichtig, weil sie im Rahmen des Betriebsverfassungsgesetzes eine Menge bewegen können“, sagt Peter Mogga, Geschäftsführer der NGG-Region Aachen in seinem Vortrag.

Seit dem Gesetz von 1972 gibt es endlich eine Mitbestimmung. Zum Beispiel für die nicht tariflich festgelegte Verteilung des Arbeitsentgeltes, die Arbeitszeiten, Ordnung und Verhalten ist Mitbestimmung vorgesehen. „Das ist dann auch das so genannte Initiativrecht für die Betriebsräte“, sagt Peter Mogga.

 

 

 

 
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