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~ Gesprächskreis: Mitbestimmung im Betrieb Seite 2

Gesprächskreis: Mitbestimmung im Betrieb

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Insgesamt können die Betriebsräte im Rahmen des aktuellen Betriebsverfassungs-Gesetzes auf der freiwilligen Ebene aktiv werden. Ein Arbeitgeber muss dann allerdings auch bereit sein, auf dieser Ebene mitzuwirken. Erzwungen werden kann nichts.

Diese Aktivitäten gelingen jedoch nur, wenn „die Betriebsräte ihre Arbeit ernst nehmen, einfordern und leben“, sagt Peter Mogga. Nur die tägliche Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber mache Betriebsratsarbeit effektiv und fülle das Mitbestimmungsgesetz aus.

 

Demonstrationszug Aachener Friedenspreis 2017

Peter Mogga, Geschäftsführer NGG-Region Aachen. 14.9.2017

 

Der Betriebsrat/Personalrat hat heute abgestufte Mitwirkungsrechte, Informationsrechte, Anhörungs-, Beratungs- und Initiativrechte oder Zugstimmungs- und Vetorechte.

Für große Unternehmen und Konzerne ist es sehr reizvoll, mit einen Betriebsrat zusammen zu arbeiten, dass Betriebsverfassungsgesetz und die Mitbestimmung zuzulassen. „Ausgebildetes Management hat erkannt, dass mit einer Interessenvertretung einfacher zu gestalten ist als mit jedem einzelnen Arbeitnehmer“; sagt Peter Mogga.

Die kleineren Unternehmen tun sich damit allerdings schwer. Gründe gibt es viele. Fehlende Kompetenz, Angst vor Macht- und Entscheidungsverlust bei den unternehmerischen Zielen, Wettbewerbsnachteile, Gewinneinbußen. Da wo es Betriebsräte gibt – ist die Qualität ihrer Arbeit wichtig.

 

Ralf Welter, Ökonom Fachschule Aachen. 14.9.2017

Ralf Welter, Ökonom Fachschule Aachen. 14.9.2017

 

Wirkliche Mitbestimmungsrechte im digitalen Zeitalter und in der so genannten Industrie 4.0 gibt es allerdings kaum. Der Arbeitgeber kann immer noch ohne die Zustimmung des Betriebsrats Entscheidungen treffen. Vor allem in Fragen der Unternehmensziele. Nach dem Willen der Gewerkschaften muss das Betriebsverfassungsgesetz und die Mitbestimmung an die heutige Arbeits-, Wirtschafts- und Gesellschaftswelt angepasst werden.

Der Schritt davor sei aber, dass überall dort „wo Betriebsräte gebildet werden können, die Belegschaften auch ihre Interessenvertretung wählen und das dann auch leben“, sagt Peter Mogga.

 

Für die betriebliche Mitbestimmung ist schon vor einhundert Jahren stark gekämpft worden. In den so genannten ‚Goldenen Zwanziger Jahren‘ des letzten Jahrhunderts – es war die Zeit der Weimarer Republik, gab es in der Arbeits- und Wirtschaftswelt und in der Gesellschaft Aufbruchstimmung. Alles sollte besser werden. Und das wurde es zum Teil auch. Wenn auch mit Rückschlägen, die der Zeit und der geschichtlichen Zusammenhänge geschuldet sind.

 

Die Diskussion um die Mitbestimmung ist alt wie die Gewerkschaften selbst. Und es ging nie nur um die Mitbestimmung im Betrieb, sondern immer auch darüber hinaus in der Politik und in allen gesellschaftlichen Bereichen. Klar ist, dass „die Länder, die eine bessere Mitbestimmung haben eine höhere Gleichheit in den Einkommens- und Vermögensverhältnissen“, sagt Ralf Welter, Ökonom an der Fachhochschule Aachen für Betriebswirtschaftslehre.

 

 

 

 

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