Rente muss reichen!

 

Radio-Kurzfeature von Axel Gauster
Sprecher: Axel Gauster
Online-Text, Fotos: Axel Gauster
© 2017 NGG-Region Aachen
Länge:7'48"
Format: mp3pro 96kbps 44,1 kHz 16bit DAB JointStereo
 
Radiobeitrag: Rente muss reichen!
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Wir können es auf keinen Fall hinnehmen, dass das Rentenniveau weiter absinkt“, sagt Peter Mogga, Geschäftsführer der NGG-Region Aachen.

Der DGB führt an diesem 31.5.2017 eine bundesweite Pendleraktionen an zirka 270 Bahnhöfen durch. So auch am Aachener Hauptbahnhof. Es ist sieben Uhr am Morgen. Die GewerkschafterInnen verteilen 1500 kleine Tüten mit Informationen zur Rente und den Forderungen der Gewerkschaften für eine gute gesetzliche Rente. Zur morgendlichen Stärkung sind Goldtaler und kleine Täfelchen aus Schokolade beigelegt. Auf den Tüten der Aufdruck: ‚Rente muss für ein gutes Leben reichen‘.

 

v.l.n.r.: Peter Mogga, GF NGG-Region Aachen; Ann-Katrin Steibert, Gewerkschaftssekretärin DGB Region NRW Süd-West Aachen. DGB-Pendleraktion ‚Rente muss reichen‘ 31.5.2017 Aachen Hauptbahnhof

v.l.n.r.: Peter Mogga, GF NGG-Region Aachen; Ann-Katrin Steibert, Gewerkschaftssekretärin DGB Region NRW Süd-West Aachen. DGB-Pendleraktion ‚Rente muss reichen‘ 31.5.2017 Aachen Hauptbahnhof

 

Das Foyer des Aachener Hauptbahnhofs füllt sich in Intervallen. Immer dann, wenn Züge ankommen. Die Menschen sind auf dem Weg zu ihren Arbeitsplätzen. Gespräche gibt es vereinzelt. Die Informationen werden lächelnd angenommen. Manche winken auch ab.

 

DGB-Pendleraktion ‚Rente muss reichen‘ 31.5.2017 Aachen Hauptbahnhof

DGB-Pendleraktion ‚Rente muss reichen‘ 31.5.2017 Aachen Hauptbahnhof

 

Die Höhe und die Sicherheit der gesetzlichen Rente ist eine Sache der Regierung. „Manchmal braucht auch der Gesetzgeber einen kleinen Ruck in die richtige Richtung“, sagt Daniel Bowers, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Aachen. Der Gesetzgeber sei zur Zeit auf dem falschen Weg.Darum informieren wir hier über die Rentensituation und über die Möglichkeiten – die Rente zu verbessern,“ sagt er.

 

Nach den bisherigen Plänen sinkt das Rentenniveau bis 2045 auf 42 Prozent. Heute liegt es bei 48 Prozent. Und Achtung: Im Jahre 2000 lag das Rentenniveau bei 53 Prozent. Ein langsamer Sinkflug also. Obwohl der monatliche Beitragssatz bis 2045 auf zirka 24 Prozent steigt. Heute liegt er bei zirka 18,7 Prozent. Daher die Forderung der Gewerkschaften: Das Rentenniveau sofort auf heute 48 Prozent stabil halten und dann anheben bis auf 50 Prozent. Sie muss vor sozialem Abstieg schützen, gerecht finanziert sein. Sie muss verlässlich sein.

 

 

 
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