UmFairteilen

 

Radio-Kurzfeature von Axel Gauster
Sprecher: Axel Gauster
Online-Text, Fotos: Axel Gauster
© 2017 NGG-Region Aachen
Länge:18'34"
Format: mp3pro 96kbps 44,1 kHz 16bit DAB JointStereo
 
Radiobeitrag: UmFairteilen
Seite: 1 - 2 - 3
 

 

Der wirkliche Reichtum wird in Deutschland verschleiert“, sagt der Politologe Prof. Dr. Christoph Butterwegge in seinen Vortrag an der RWTH Aachen. Es sind die gewerkschaftlichen Hochschulgespräche des DGB, der Katholischen Hochschule Aachen und des Instituts für politische Wissenschaften Aachen Thema:

 

UmFairteilen. Gewerkschaftliche Hochschulgespräche an der RWTH Aachen. Podium 13.9.2017

UmFairteilen. Gewerkschaftliche Hochschulgespräche an der RWTH Aachen. Podium 13.9.2017

 

UmFairteilen. Gegen Ungleichheit zwischen reich und arm. Im Hörsaal des neuen Hörsaalzentrums der RWTH zirka 150 Gäste aus allen Schichten der Gesellschaft.

 

Die Aktionäre/innen Susanne Klatten und Stefan Quandt erzielten im Mai diesen Jahres eine Dividende von über eine Milliarde Euro aus BMW-Aktien“, sagt er. Das aber werde nirgendwo berichtet.

 

Andererseits wird im 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung als Einkommensreich bezeichnet, wer das zwei- bis dreifache des mittleren Einkommens erzielt. „Ein Mensch mit einem Monatseinkommen von 3500 Euro gilt da also als reich“; fügt Prof. Dr. Butterwegge hinzu. Wer reich ist – ist auch politisch einflussreich und kann die gesellschaftlichen und ökonomischen Regeln mitbestimmen.

Einkommen und Vermögen sind in Deutschland immer ungleicher verteilt.

Das reichste Prozent besitzt zirka 33 % des gesamten Vermögens von Deutschland. Sagt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW.

Prof. Dr. Christoph Butterwegge. Aachen 13.9.2017

Prof. Dr. Christoph Butterwegge. Aachen 13.9.2017

 

Im Feudalsystem vor 250 Jahren besaß der Adel alles – auch Geld und Vermögen – und die Bevölkerung besaß nichts. Und es musste im Grunde in Leibeigenschaft für den Reichtum des Adels arbeiten. „Heute ist es wieder schick, Reichtum und Prunk in aller Öffentlichkeit zu zeigen“, sagt Prof. Dr. Butterwegge. Und dieses Zeigen mit einer großen Leistung gleichsetzt, die erbracht wurde. Fügt er hinzu.

 

 

 

 
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