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~ Thomas Jansen: Geschichte der NGG bis heute

Geschichte der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten bis hin zur jetzigen Struktur

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von

Thomas Jansen
 
© Copyright August 2012
NGG-Region Aachen/Thomas Jansen

 

 

 

 

 

1. Teaser
2. Ursprung und Verlauf bis zum Ersten Weltkrieg
3. Zwischenkriegszeit – Situation während der Weimarer Republik
4. Verbot der Gewerkschaften während des Nationalsozialistischen Regimes
5. Nachkriegszeit bis zur Deutschen Einheit, der Wiederaufbau der Gewerkschaft
6. Die Situation in der Bundesrepublik Deutschland seit 1990
7. Literaturverzeichnis

 

 

1. Teaser:
Die Entstehungsphase des Deutschen Reichs, das Kaiserreich, der Erste Weltkrieg, die Weimarer Republik, die Nazidiktatur und der Zweite Weltkrieg, der Neuanfang und Wiederaufbau 1945, die deutsche Einheit 1990 – Die Geschichte der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist eng an die Geschichte Deutschlands gekoppelt und hat eine wechselvolle wie auch überwiegend schwere Zeit durchgemacht.

 

2. Entstehung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und Vorgeschichte
Die Wurzeln der Gewerkschaft NGG reichen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurück – die Wurzeln von Gewerkschaften allgemein sogar bis ins Mittelalter. Handwerksgesellen organisierten sich um ihre Interessen (bessere Arbeits- und Lebensbedingungen durch höhere Löhne, kürzere Arbeitszeiten, gerechtere Behandlung, das Recht auf Organisation) besser durchsetzen zu können. Die NGG gilt als die älteste aller gesamtdeutschen Gewerkschaften.
Im Zeitraum von 1824-1848 schufen Tabakarbeiter erstmals Selbsthilfeorganisationen. Es gab weder Berufsverbände noch moderne Organisationen, sodass sich die Zusammenarbeit anfangs auf einen örtlich begrenzten Raum beschränkte. Beispiele dafür sind die Krankenkasse der Zigarrenarbeiter in Hamburg (1824) und die Kranken- und Sterbekasse der Leipziger Zigarrenarbeiter (1845). 1849 wurde erstmals eine Zigarrenarbeiterzeitschrift namens Concordia (Eintracht) herausgegeben. Sie trug zur Ausbreitung der Organisationen bei und könnte als Vorreiter der heutigen Gewerkschaftszeitung Einigkeit gesehen werden.


An den Weihnachtstagen 1865 wurde durch Delegierte mehrerer Zigarrenarbeiterverbände der „Allgemeine Deutsche Zigarrenarbeiterverein“ in Leipzig gegründet. Somit war die erste zentral organisierte Gewerkschaft in Deutschland entstanden. Die Rolle und Aufgaben der Gewerkschaften wurden zu jener Zeit wie folgt definiert:
„Das unmittelbare Ziel der Gewerkgenossenschaften beschränkt sich (…) auf die Erfordernisse des Tages, auf Mittel der Abwehr der ständigen Übergriffe des Kapitals, mit einem Wort, auf Fragen der Arbeitszeit und des Lohnes. (…) Abgesehen von ihren ursprünglichen Zwecken müssen sie jetzt lernen, bewusst als organisierte Zentren der Arbeiterklasse zu handeln, im großen Interesse ihrer vollständigen Emanzipation.“ (Quelle: Karl Marx: Instruktionen für die Delegierten des Provisorischen Zentralrats, in: MEW – Werke, Bd. 16, Berlin 1973, S. 197.)


Am 20. Juni 1868 wurde in Berlin der „Allgemeine Deutsche Bäckerverein“ gegründet, der jedoch während des deutsch-französischen Krieges 1870/71 auseinanderbrach. 1872 traten erstmals Berliner Bäckergesellen in Streit und forderten eine Verminderung der 18-Stunden Arbeitszeit um zwei Stunden, anständige Kost, humane Schlafstätten und eine Lohnerhöhung von 25 Prozent. In Dresden, Köln und Hamburg brachen zu dieser Zeit ebenfalls Streiks aus. In der norddeutschen Stadt verlangten die Gesellen von ihren Meistern unter anderem zu den Mahlzeiten Messer, Gabel und Löffel zu bekommen, damit sie nicht mehr mit den Fingern essen mussten. Vernünftig organisiert waren diese Vereine jedoch noch nicht.


In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts schlossen sich einzelne Fachgewerkschaften zusammen. Der deutsche Tabakarbeiterverband schloss sich der Tabakarbeiter-Internationale, 1871 in London gegründet, an, um sich auf internationalem Feld nicht mehr gegeneinander ausspielen lassen zu können. 1878 wurden zwar durch das „Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“ Gewerkschaften sowie die Sozialdemokratische Partei verboten, doch das Vorlesen ( www.ngg-aachen.de/der-neue-vorleser/geschichte-des-vorlesers/) half den Arbeitern über die organisationslose Zeit hinweg. Zu dieser Zeit waren 8.000 Zigarrenarbeiter in 100 Orten organisiert. Vier Jahre später waren Gewerkschaften wieder erlaubt, wenn auch erst nur unter dem Deckmantel sogenannter Reiseunterstützungsvereine. Den Tabakarbeitern zogen bis 1890, als das Sozialistengesetz wieder fiel, die Bäcker, Bergarbeiter, Böttcher, Brauer, Buchdrucker, Diamantenarbeiter, Hutmacher, Metallarbeiter und Müller nach.


1890 richteten Brauer aus dem Raum Dresden eine Petition an den Deutschen Reichstag in Berlin. In dieser schilderten sie ihre Arbeitsverhältnisse und forderten Verkürzungen der Arbeitszeit, die ca. 13-14 Stunden betrug. Da die Petition nicht zum Erfolg führte, suchten die Brauer einen anderen Weg. Sie wollten ihr Recht mit Hilfe eines Streiks durchsetzen. Eine Hamburger Brauerei wurde boykottiert und im Raum Stuttgart erkämpften Organisierte den ersten bezahlten Jahresurlaub – immerhin drei Tage. 
 

 

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